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Neuer Name für den Förderverein der Hochschule OWL - Ehrenmitgliedschaft für Waldemar Reinecke und Hilmar Lotz

Detmold (fhl). 'Hochschulgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e. V.' heißt seit gestern (14. Mai) der Förderverein der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, vormals Fachhochschule Lippe und Höxter. Der Name ist neu, das musste so sein, weil auch der Hochschulname geändert wurde. Die handelnden Personen sind die bewährten alten geblieben. Dipl.-Ing. Klaus Eisert, Gesellschafter von Phoenix Contact (Blomberg), wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig in seinem Amt als Präsident bestätigt. Prof. Dr. Andreas Niegel, Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik der Hochschule OWL, führt die Geschäfte als Vorstandsvorsitzender weiter.

278 Mitglieder zählt die Hochschulgesellschaft, 50 von ihnen waren zur Mitgliederversammlung auf dem Campus Emilie der Hochschule in Detmold erschienen. Niegel hob in seinem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2007 die Verlagerung der Förderaktivitäten hin zu mehr konkreter finanzieller Unterstützung der Studierenden hervor, was gleichzeitig weniger Investitionen etwa in die apparative Ausstattung der Hochschullabore bedeutet.

Knapp 90.000 Euro hat die Gesellschaft im vergangenen Jahr ausgegeben. Die Studierenden profitierten insbesondere durch die Verleihung von Auslandsstipendien und die Vergabe des 'Jahrespreises' für eine studentische Initiative in Chile. Gefördert wurden auch Messeauftritte und Exkursionen, Filmprojekte der Medienproduzenten oder die Anmietung von Wohnraum für ausländische Studierende. Niegel: "Elf Anträge wurden genehmigt und ich glaube, wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen."

Effektiv sei gearbeitet worden, ganz im Sinne der Vereinsziele, die eine ideelle und materielle Förderung der Studierenden vorsehen. Dass man sich über neue Mitglieder freuen würde und auch die diesbezügliche Akquise intensiviere, sei selbstverständlich, so der Vorstandsvorsitzende. Sieben Euro Jahresbeitrag für Privatpersonen, "weniger geht wohl kaum", sagt Niegel und macht auf den bemerkenswerten Unterschied zwischen Fördervereinen an Universitäten und Fachhochschulen aufmerksam: "Wir haben prozentual mehr Firmen und Institutionen als zahlende Mitglieder, an den Unis überwiegt die Zahl privater Förderer."

Aus besonderem Anlass und zum ersten Mal verlieh die im April 1972 gegründete Gesellschaft zwei Ehrenmitgliedschaften: Prof. Dr. Waldemar Reinecke (Jahrgang 1919), und Hilmar Lotz (1922), Lippes Oberkreisdirektor a. D., wurden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet. Reinecke war von Beginn an bis zum November 2003 Vorstandsvorsitzender des Fördervereins. Lotz hatte das Präsidentenamt von 1974 bis 1987 inne, im Juli 1985 wurde ihm zudem wegen seiner besonderen Verdienste um die Fachhochschule Lippe die Ehrensenator-Würde zuerkannt.



Laudator Klaus Eisert zeigte sich angetan von der Lebensleistung der Ausgezeichneten. Ohne das entschiedene Engagement beider für den Förderverein, hätte dieser seine anerkannt gute Arbeit für die Hochschule nicht leisten können. Reinecke habe sich "wie kein anderer" mit Nachdruck und in der Regel erfolgreich um die Werbung neuer Mitglieder gekümmert. Der rüstige Chemie-Professor war auch in unterschiedlichen Funktionen an dem von ihm mit aus der Taufe gehobenen Fachbereich Lebensmitteltechnologie tätig. Sein Name steht zudem für die Einrichtung und Betreuung der Sternwarte auf dem Hochschuldach in Lemgo.

Hilmar Lotz gilt es zu danken, so Eisert, weil er seine politischen Kontakte und die Erfahrungen als hervorragender Verwaltungsexperte nutzbringend für die Hochschule eingesetzt habe. Denn in den Anfängen der 1971 gegründeten Hochschule war jede Unterstützung von außen erwünscht und überlebensnotwendig. Klaus Eisert: "Heute ist die Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit ihren Studierenden und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Lippe. Es hat sich gelohnt, für diese Institution zu werben."
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