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Ehrung der Preisträger Frau Ingrid Ribbentrup, André Osthaar und Pia Aletta Peters
durch den Vorsitzenden Prof. Andreas Niegel (links) und dem Präsidenten der Hochschul-
gesellschaft OWL Prof. Dieter Dresselhaus (rechts).

Frau Ingrid Ribbentrup

(Mitarbeiterin des Instituts für Kompetenzentwicklung/KOM) erhält den Jahrespreis 2014 der Hochschulgesell-schaft OWL für Ihre Verdienste um die Hochschule im  Allgemeinen und insbesondere um den Mitaufbau des Weiterbildungsinstituts KOM.

Frau Ingrid Ribbentrup war in ihrem Berufsleben dreimal an der FH Lippe/FH Lippe und Höxter/ HS OWL tätig:

Das erste Mal in der Zeit von Januar 1973 bis Dezember 1978. Sie war Sekretärin /
“Hochschul-Leitungs-Assistentin“ des Gründungsrektors der jungen FH Lippe, Prof. Dr.-Ing. Werner Rappaport. Aus der staatlichen Ingenieurschule Lemgo war das Zentrum der neuen Fachhochschule geworden. Es gab sehr viele Sitzungen mit seitenlangen Protokollen, sehr viel Schriftverkehr intern und extern zur Konstituierung, Gründung und Selbstfindung der neuen Hochschule. Ihr Fleiß, ihre rasche Auffassungsgabe, ihr organisatorisches Geschick und ihre freundliche, zuvorkommende Art halfen ihr, die umfangreichen Aufgaben allein zu bewältigen. Sie schied aus, um ihren Mutterpflichten nachzukommen.

Das zweite Mal in der Zeit von April 1980 bis November 1981. Sie arbeitete mit in der Stabsstelle des Rektors mit den Aufgaben Assistenz des Rektors, Pressestelle und erste Anfänge des Technologietransfers. Ihre gute Vernetzung innerhalb der Hochschule machte ihre Arbeit erfolgreich und wirkungsvoll. Sie schied erneut aus familiären Gründen aus.  

Das dritte Mal schließlich in der Zeit von Juli 2000 bis September 2014. Sie kam wieder in „ihre“ Hochschule, als das Thema „Weiterbildung“ Gestalt annahm, erst in Form von Weiterbildungsseminaren dann durch die Gründung des KOM-Instituts mit einer breiten Angebots-Palette. Sie war die zentrale Ansprechperson im Institut, Sekretärin, Koordinatorin, Organisatorin, Planerin, Vermittlerin, Therapeutin und „gute Seele“. Es gab kaum eine Frage, ein Problem, eine Schwierigkeit im Zusammenhang mit der Durchführung, Gestaltung und Organisation der verschiedenen Weiterbildungsangebote des KOM, das/die sie nicht einer zufriedenstellenden Lösung ein entscheidenden Schritt näher gebracht hat. Aber nicht der große Umfang und die hohe Qualität ihrer Arbeit machten sie zu einer ungewöhnlich beliebten und geschätzten Kollegin, sondern ihre liebenswürdige, fürsorgliche, empathische Art des Umgangs mit Menschen – von den Studierenden bis zu externen Trainern/innen, von den Kollegen/innen bis zur Hochschulleitung. Sie hat sich in hohem Maße um den Aufbau und die Existenz des KOM-Instituts verdient gemacht.

Pia Aletta Peters und  André Osthaar 

(Studierende des Fachbereichs Architektur und Innenarchitektur) erhalten den Jahrespreis 2014 für die Entwicklung und Umsetzung eines Marketingkonzeptes für ein Studenten-Café. Sie haben damit ein überdurchschnittliches Engagement für die Hochschule gezeigt.

Zwei Det­mol­der Stu­den­ten eröff­nen ih­ren Ki­osk an der Bie­le­fel­der Straße in Det­mold

 "­Neu­ling" wird er heißen und soll das Kon­zept "Ki­o­s­k" neu in­ter­pre­tie­ren: Zwei Stu­den­ten der Hoch­schule OWL eröff­nen an der Bie­le­fel­der Straße einen ei­ge­nen klei­nen La­den. Da­bei ha­ben sie von der Pla­nung bis zum Um­bau fast al­les selbst ge­macht. Start war der 11. Ju­ni 2014.

­Mit ih­rem "­Ver­sor­gungs­büd­chen" in un­mit­tel­ba­rer Nähe zur Hoch­schule wol­len die an­ge­hen­den In­nen­ar­chi­tek­ten Pia Aletta Pe­ters und An­dré Ost­haar eine Lü­cke schließen. "Ab 17.30 Uhr gibt es nichts mehr in der Hoch­schu­le. So­wohl das ‚­Café 45‘ als auch die Mensa ha­ben dann ge­schlos­sen", be­rich­tet An­dré Ost­haar. Auch das An­ge­bot an Stu­den­ten­knei­pen sei in Det­mold sehr be­grenzt. So ent­stand die Idee, sel­ber Ab­hilfe zu schaf­fen, er­in­nert sich Pia Aletta Pe­ters. Durch Zu­fall habe sie mit­be­kom­men, dass der Raum leer­ stand. Weil die Ver­mie­te­rin ge­rade in ih­rem Gar­ten war, sprach Pia sie an: "Es hat gleich ge­passt". Ende Fe­bruar habe sie den Schlüs­sel be­kom­men, dann ging es los.

­Zunächst musste der Raum auf Vor­der­mann ge­bracht wer­den. Da­bei hat Pia Aletta Pe­ters ihr ei­ge­nes Geld in­ves­tiert, haupt­säch­lich um die Ma­te­ri­al­kos­ten zu stem­men. "Wir ha­ben den Raum zurück­ge­baut, wie er früher war", er­klär­ten sie und An­dré Ost­haar. "Sün­den" der Ver­gan­gen­heit wur­den be­sei­tigt: Un­ter dem PVC-Be­lag ka­men schöne Holz­die­len zum Vor­schein, die wie­der auf­ge­ar­bei­tet wur­den. Eine noch schö­nere Ü­ber­ra­schung schlum­merte hin­ter der ab­ge­häng­ten Decke: Fi­li­gra­ner Stuck, der eben­falls von den Stu­den­ten sa­niert wurde und nun wie­der die De­cke des 24 Qua­drat­me­ter großen Raumes ziert. Bei sämt­li­chen Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten ha­ben Freunde und Kom­mi­li­to­nen mit an­ge­packt. Bis auf die Elek­trik ha­ben die Stu­den­ten al­les selbst ge­macht. Auch die Mö­bel für die ins­gesamt 10 Sitz­plätze ha­ben sie sel­ber ent­wor­fen. Die Holz­plat­ten wur­den in der Hoch­schultisch­le­rei am Stand­ort Det­mold ge­sägt, die Me­tall­ge­stelle wur­den in Lemgo ge­fer­tigt. Bei der In­nen­ein­rich­tung set­zen die Stu­den­ten das in der Theo­rie Ge­lernte in die Pra­xis um­.

­Ku­li­na­risch wolle man Ab­wechs­lung bie­ten. "Klei­ne, feine Sa­chen – al­les selbst­ge­macht", sagt An­dré Ost­haar. Sa­late und Sup­pen, Ku­chen und Muf­fins, hand­ge­machte Chips und le­ckere Stul­len. Kaf­fee in ver­schie­de­nen Va­ri­an­ten (per Stem­pel­karte kön­nen „Viel­trin­ker“ hier künf­tig spa­ren), Smoo­thies und eine Cola "­mit dem höchs­ten Kof­fe­in-Ge­halt, den wir fin­den konn­ten", lächelt Ost­haar. Wie es sich für einen Ki­osk gehört gibt es auch Süßig­kei­ten, aus de­nen man sich selbst eine "­Bunte Tüte" zu­sam­men­stel­len kann. Bis auf den Kaf­fee, wo man um Papp­be­cher mit Plas­tik­de­ckel nicht drum­ herum kom­me, ist an­sons­ten ganz klar Müll­-Ver­mei­dung an­ge­sagt. Ge­tränke gibt es nur in Glas­fla­schen, Sup­pen zum Mit­neh­men ebenfalls im Pfand­glas.

Im Rah­men ih­res Mas­ter­stu­di­ums kön­nen sich Pia Aletta Pe­ters und An­dré Ost­haar die Um­set­zung des "­Neu­lings­" als Pro­jekt an­rech­nen las­sen.

 

 

 



 


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